Gästebuch

Bettina Beckröge
schrieb am 12.01.2018

Die Erkenntnis

Novalis hat die Erkenntnis der Zusammengehörigkeit aller Dinge und Wesen auf unserer Erde bereits vor Jahrzehnten zum Ausdruck gebracht. Aus ihm sprechen kontemplative Bilder, die sich als Lehrling, im Erleben des Wanderns durch Gezeiten, über Meere und Kontinente hinweg, wahrnehmen lassen. Poesie lässt sich durch keine Wissenschaft ersetzen. Die ganzheitlichen Erkenntnisse in der Lyrik stehen weit über den spaltenden Vernunftsgesetzen unserer Wissenschaft, q.e.d.:

NOVALIS - Die Lehrlinge zu Sais (Auszug 1. Teil)
https://youtu.be/2ZkxTCDvgwI

Bettina Beckröge
schrieb am 12.01.2018

Die Erkenntnis, dass die leuchtenden Augen eines kleinen Mädchens in einem einfachen Wüstendorf in Namibia und die leuchtenden Augen eines kleinen Mädchens in einer Plattenbausiedlung in Deutschland zusammengehören- beide leben unter dem gleichen Stern des Firmamants-, ihnen aber, nur aufgrund ihrer unterschiedlichen Herkunft, kaum Berührungspunkte ermöglicht werden, stimmt mich traurig.

Leben wir nicht alle im gleichen Boot,
in der Arche Noah,
auch "Leben" genannt?

Under the Namibian Sky - The Movie
https://youtu.be/EM5lM5WEY3Q

Heike
schrieb am 12.01.2018

Die Wölfe fressen die Schafe auf, weil sie nun einmal Wölfe sind und ohne Schafsfutter nicht leben können. Die Schafe müssen sich von den Wölfen einverleiben lassen, weil sie sonst ganz sterben. Das sind Jin & yang auf einer unbewussten ( sprich 'unerleuchteten') Ebene. Das hält die Welt am laufen. Das ist auch gut so, weil ein Krieg zwischen Wölfen und Schafen den Tod für beide hervorbringt.
(Ich persönlich habe mich nach dem Paradies gesehnt.)

heike
schrieb am 12.01.2018

Das " Gerechtigkeits"-Tribunal unserer Tage: Die Mörder verhören und quälen die Opfer, bis sich diese schuldig bekennen ... Beistand von außen ist nicht mehr möglich.

heike
schrieb am 11.01.2018

Das schlimme und perfide in heutiger Zeit ist, dass derjenige, der sein Herz zeigt, d.h. schon, dass derjenige, der sein Herz bewusst erkannt hat, damit rechnen muss, dass es von anderen in voller Absicht zerstört wird. Die Machthungrigen haben inzwischen begriffen, dass sie ohne Herzenergie ihre Macht nicht weiter ausbauen können. Es tut mir unsäglich leid um die vielen Opfer dieser brutalen Entwicklung. An erster Stelle sollte das Herz stehen und der Verstand dazu da, es bei sich und anderen zu schützen.

heike
schrieb am 10.01.2018

Wir sehen uns zunehmend einer Elite gegenüber, die ein dummes Volk wünscht und braucht, um Macht und Finanzen sowie seelischen Wohlstand unter sich aufteilen zu können. Wir brauchen eine Elite, die sich um ein Wohlergehen für viele bemüht und gesetzliche Rahmenbedingungen dafür herstellt.

heike
schrieb am 10.01.2018

...... ist jedoch zu erkennen, dass sämtlichen faschistischen Tendenzen entgegenzuwirken ist. In meinem Umfeld (Sachsen) hat man mittlerweile schon in völliger Offenheit kein Problem mehr damit, sich zu faschistischem Gedankengut zu bekennen. Warum regt sich eigentlich niemand so vehement über die täglich stärker werdende Kluft zwischen Arm und Reich auf, wie noch vor kurzem über die Ausländer? Ich sehe im Erhalt unseres Sozialstaates die Grundvoraussetzung für einen sich ausweiten könnenden gerechteren Umgang mit dem Rest der Welt an.

heike
schrieb am 10.01.2018

Gerade habe ich mir das Lied "Europa" angehört.
"... Wenn die Ohnmacht die Gewalt nicht mehr beim Namen nennen kann, Europa, wie fühlt sich das an?"
Für die meisten Gewalttätigen der heutigen Zeit leider sehr gut - es stärkt ihre Macht. Besonderstreffend finde ich auch die dritte Strophe. Leider wahr. Es gibt so viele kluge Leute, leider nimmt deren Macht und Einfluss rapide ab und die Folgen sind verheerend. Vielleicht muss man sich doch gemeinsam in einer Partei organisieren, wenn Regierungsgewalt und damit Gesetzgebung nun einmal nur über eine Partei zu erreichen sind. Das allermindeste..

heike
schrieb am 10.01.2018

Von Seiten der AfD und ihrer Anhänger scheint mittlerweile eine Art Geheimdienst im Untergrund betrieben zu werden, welcher unliebsame Mitmenschen (dazu gehören vor allem Menschen mit einer ausländerfreundlichen und antifaschistischen Haltung) "kartiert" und nach Möglichkeit geschadet wird. Wenn diese Partei an die Macht kommen sollte, stehen uns dunkle Zeiten bevor. Man mag gar nicht glauben, wieviel Bösartigkeit und Skrupellosigkeit in manchen Menschen ruht.

Wolfgang Schmitt
schrieb am 09.01.2018

Lieber Konstantin, danke für deine musikalische Begleitung seit den frühen 80er-Jahren. Du warst immer für mich Vorbild, musikalisch oder, wenn kein CD-Player zur Hand war, als Dichter. Konnte ich dich nicht hören, habe ich dich gelesen. Ich bewundere dein Revoluzzer-Dasein (das ist keineswegs despektierlich gemeint) und durfte auch etliche Konzerte besuchen. Und ich beneide dich darum, dass du dir die Empathie bewahrt hast, wo ich an den Menschen verzweifle und zum Misanthropen werde. An das Gute im Menschen glauben - ja, das wäre schön! Weiter so! Wolfgang aus Unterschleißheim.

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