Stirb ma ned weg

Musik und Text

Konstantin Wecker
Konstantin Wecker, Lucio Dalla

Abdruckrechte

Fanfare Musikverlag Edition

Hörbeispiel

Studio 1994

Stirb ma ned weg,
geh no ned hoam
nix könnt ma trostloser sei.
Bin ohne di koa Melodie
fühl mich so einerlei.

Bist doch verwebt mit mir
hast Dich verlebt mit mir
und i stirb mit in Dir,
warst doch so voller Gier
nach diesem Jetzt und Hier
nach´m Leben, nach Dir und mir.

Und jetzt z´reißts ma die Brust
sogar i habs ned g´wußt
so perfekt hast Dei Sterben versteckt.
Ois aus Furcht vor die Leit,
die´s so unheimlich g´freit
wenn oana am Vögeln verreckt.

Anstatt Dir beizustehn
wolln´s Dich verurteilt sehn
hänga am Krankn no
Schuld oder Unschuld o

Denn sie hassen halt eben
alle, die schweben
für das, was sie selber
versäumt habn zu leben.

Doch, ob guad oder schlecht
Du warst wenigstens echt
und der Tod vergißt nia auf die Leit.
Und dann, ganz alloa
weans auf oamoi ganz kloa
dann is aus mit der Selbstherrlichkeit.

Buono o cattivo
Forse eri puro
La morte non perde clienti
Sempre piu soli
Soli accidenti
Fine dell´ autonomia.

Und drüb´n, meiner Seel,
ja, i woaß, da wird´s hell
und was koid war wird unendlich warm.

Se sarai libero
Senza fretta né té
Gri rivedremo noi

No non andare
non mi morire
niente piú triste per me
Perché senza di té
senz´ allegria
Dimmi che vita che é

No non andare
non mi morire
niente piú triste per me
senza di té
senz´ allegria
Dimmi che vita che é

(Dann bist endlich befreit,
von de Leit, von der Zeit
und i hoit Di bis drüben im Arm.)


Duett mit Lucio Dalla
Italienischer Text: Lucio Dalla
(Die in Klammer gesetzte Textpassage wird auf der Studioaufnahme nicht gesungen.)

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