Umjubelte Sturmzeiten in Berlin!

17.11.2009

Der gestrige Auftakt der "Stürmische Zeiten"-Tour war ein grandioser Erfolg. 3.000 Menschen in der bummvollen Philharmonie feierten Konstantin Wecker, Jo Barnikel und das Linzer Spring String Quartet so stürmisch, wie der Titel es erhoffen ließ.
Neben Liebeslyrik und vielen Wecker-Classics in neuem Gewand hatte es vor allem der nagelneue, satirsch-bissige Guttenberg-Song dem Berliner Publikum angetan. "Tja. Da haben wir wohl einen Nerv getroffen. Es scheint den Leuten ein großes Bedürfnis zu sein, der aalglatten, durchgestylten Kriegstreiberei unseres Freiherrn von und zu etwas durchaus Hämisches entgegenzusetzen." so Konstantin, der vor allem die "nette Abwechslung" rühmt, dass politische Häme einmal nicht gegen "Gutmenschen" und "Sozialromantiker" gerichtet wird...
Jo Barnikel und Konstantin hatten derweil einen ganz großen Abend und waren in ihrem improvisatorischen Spieltrieb kaum zu bremsen. Die vier virtuos-furiosen Linzer nahmen die Philharmonie im Sturm.
Ein sensationelles Programm, zwischen zärtlich und wild, lyrisch und politisch.
Weiter geht es jetzt in Stuttgart, es folgen Nürnberg und München.

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