Mit neuer Klarheit und alter Inbrunst

Kategorie

Pressespiegel

Veröffentlichungsdatum

29.11.2007

Quelle

Pressezitate

Autor / Interwiever

Stefan Loeffler

Am 20. November ging die deutsche "Zugaben"-Tour 2007, die am 20. Oktober in Hamburg begann, in Dresden zu Ende. Insgesamt konnte Konstantin Wecker dabei in 24 Städten 25.000 Besucher zu seinem "Best of"-Programm begrüßen. Doch nicht nur die Gäste gaben ihm und seinen Musikern Jo Barnikel, Lenz Retzer und Hakim Ludin Standing Ovations. Auch die Presse war begeistert.

Hier eine Auswahl:

Die Aachener Zeitung schrieb: "... jedes Lied wurde zu einer musikalischen Überraschung. Wecker sparte nicht mit der Demonstration seines Könnens und seiner Vielseitigkeit. Vom Blues über Latino-Klänge zum Jazz und zur Klassik: Es war begeisternd."

Die Kieler Nachrichten schrieben von einem "atmosphärisch perfekten Abend: ... mit dieser romantischen Wucht, der zärtlichen Wehmut und der gierigen, genüsslichen und eben auch bitteren Melancholie, die seine große Liebe und Lust ausmacht und immer doppelbödig anklingt."

Die Augsburger Allgemeine lobte die Zeitlosigkeit des Programms: "Die politisch engagierten Songs klingen auch nach Jahrzehnten kein bisschen angestaubt, kein bisschen müde. Wecker rückt mit neuer Klarheit und alter Inbrunst der Politik mit deutlichen Worten auf die Pelle."

Die Pforzheimer Zeitung sieht das ähnlich: "Seine Lieder haben an diesem Abend kein Verfallsdatum, sondern erhalten ein ewigliches Frischesiegel. Wie singt er doch so passend: "Wir lebten und wir leben noch." Dies erhebt sich zur Selbsterkenntnis seines Liedgutes."

Der Donaukurier berichtet vom Konzert in Ingolstadt: "Mit herzlich-stürmischem Applaus und Standing Ovations wird er gefeiert. Aus vielerlei Gründen. Weil Professionalität und Authentizität bei ihm kein Widerspruch sind. Und weil der poetische Rebell am Klavier nah dran ist: Am Publikum ..."

Das sind natürlich auch seine Musiker, wie das Magazin KWICK konstatiert: "Mitverantwortlich für diese einzigartige Reise durch diese ebenso einzigartige Karriere waren aber auch Weckers Mitspieler." Doch der Kritiker fragt auch "Was bleibt?" und gibt die Antwort: "Und dass er nicht die ganze Welt ändern kann, hat der Münchner mittlerweile wohl auch begriffen. Allerdings ist er nun vielleicht mehr denn je in der Lage, jeden Zuhörer mit seiner Aura restlos in seinen Bann zu ziehen. Seine Aufrichtigkeit und seine unbändige Energie sollten jedenfalls ein Vorbild für uns alle sein."

So sah das auch der Kulturredakteur, der das Konzert in Neubrandenburg besuchte: "Ja, und dann schließlich die Zugaben zu den Zugaben. Stehende Ovationen der Konzertkirchenbesucher sind der Lohn für diesen amüsanten wie gescheiten, persönlichen wie politischen Abend, der von einer handwerklich perfekten und doch emotionalen Musik begleitet wurde."