Familientreffen für Konstantin Wecker in Graz

Kategorie

Pressespiegel

Veröffentlichungsdatum

01.09.2002

Quelle

Kleine Zeitung

Konstantin Wecker zu Gast: Familienausflug in die Murmetropole.

"Ich brauche keinen Psychiater. Ich habe ja euch. Mein Publikum", ließ Liedermacher Konstantin Wecker die Fans Samstag auf den Kasematten am Grazer Schloßberg wissen. Und die jubelten dem Münchner, der in seinen Liedern stets unbequeme Fragen stellt, begeistert zu. Zur Verstärkung hatte Wecker seine Familie mitgebracht: Seine 27-jährige Frau Annik und die Schwiegereltern waren nur zum Graz-Konzert extra aus München angereist.

Die Söhne Valentin Balthasar (5) und Tamino Gabriel, der am 15. September drei Jahre alt wird, wurden derweil vom Kindermädchen im Hotel Weitzer ins Bettchen gebracht. Auf der Bühne stand Wecker ein langjähriger Freund zur Seite, "wir verstehen uns blind. Tastenneid gibt es nicht", schmunzelte er über Keyboarder Jo Barnikel.

Rückkehr. In der Konzert-Pause bekam der 55-Jährige, der mit fünf Jahren ersten Klavierunterricht bekam, dessen Vater Tenor und dessen Urgroßvater Sänger und Volksmusikant war, Besuch von STS-Mann Schiffkowitz. Mit Graz verbindet Wecker übrigens auch die Tatsache, dass Stefan Stückler 1998 an der Musikhochschule eine Diplomarbeit zum Thema "Konstantin Wecker - Eine Auseinandersetzung mit Leben und (Lied-)Schaffen" verfasste, was auch in Weckers Biografie vermerkt ist.

Auftritt in Kärnten. Der Murmetropole hat der Bayer allerdings schon Sonntagmittag wieder den Rücken gekehrt. Während sich seine Familie auf den Weg Richtung Heimat machte, reiste er nach Kärnten, wo er abends in der Burgarena Finkenstein ein Konzert gab und dort heute noch einmal auf der Bühne steht. Am 8. November beehrt er Graz wieder mit seinem Besuch - dann gibt´s eine Wiederholung seines Vaterland-Programms im Orpheum.