Sage Nein!

27.10.2014

Liebe Freunde,
4000 rechte Gewalttäter, Nazis und Hooligans, Rassisten und Berufsschläger ziehen durch Köln eine Spur der Verwüstung, dass einem vor Scham und Wut der Atem stockt. Sie liefern sich Straßenschlachten mit der „zahlenmäßig weit unterlegenen Polizei.“ Wie kann das sein? Wären das 4000 linke Kriegsgegner gewesen, wie bei den Demonstrationen gegen die Münchner Sicherheitskonferenz zum Beispiel, wäre nach meiner Erfahrung die Polizei um ein mehrfaches zahlenmäßig überlegen gewesen.
Was geht hier vor?
„ Die mit Abstand größte Zusammenkunft von Faschisten in Deutschland und ein paar mahnende Worte reichen, wohingegen bei linken Demos regelmäßig ausgiebig gepfeffert und gekesselt wird.“
Und weiter: „Nach der Auftaktkundgebung und mit Beginn der Demo offenbart sich, was man im Vorfeld erwartet hatte: Ein riesiger Naziaufmarsch in Köln! „Hier marschiert der nationale Widerstand“, schallt es durch die Kölner Innenstadt. Nun drehen die HoGeSa Aktivisten erst richtig auf. Jedoch nicht etwa wie so oft angekündigt gegen „Salafisten“, sondern gegen Passanten die sich am Rande des Demozuges aufhalten und Journalisten. Am Ebertplatz durchbrechen sie die Absperrungen. Flaschen, Steine und Böller fliegen, ein chinesisches Restaurant wird attackiert. Nun zeigen die 2500 offenkundig rechten HoGeSa Anhänger wofür sie wirklich kämpfen: Ausländerhass und Ausgrenzung.“ (linksunten.indymedia.org)
Wenn man sich die Rolle des Verfassungsschutzes beim NSU Prozess ansieht, sieht es nicht so aus, als würde uns der vor diesem Pack schützen wollen.
Dieser Sonntag in Köln zeigt so klar wie nur irgend möglich, dass es sich bei der HoGeSa keineswegs um eine Gruppe handelt, die sich dem Kampf gegen ISIS und den Salafismus verschrieben hat. Vielmehr hat die rechte Szene in Deutschland eine neue Plattform gefunden, in der sie ihre menschenverachtenden Ideen in die Öffentlichkeit tragen können. Hoffentlich nie wieder ohne massiven Widerstand. Unseren Widerstand!
https://www.youtube.com/watch?v=aZtmfCJRErY

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