DIRK NIEBEL, DIRK NIEBEL

02.07.2014

Liebe Freunde,
es gibt Berufe, die erfordern nicht unbedingt besondere Empathie für die Menschheit.
Profikiller zum Beispiel, oder Lebensmittelspekulant.
Eine der sicher fragwürdigsten Möglichkeiten sich zu bereichern, ist der Beruf eines Lobbyisten eines Rüstungskonzernes.
Dirk Niebel ist mir noch nie durch irgendeine sympathische Aussage oder Handlung aufgefallen. Von vielen unangenehmen Politikern war er als Entwicklungsminister der Unangenehmste.
Der einstige Fallschirmjäger und Elitesoldat hat als Minister demonstrativ nicht den karitativen, sondern den wirtschaftlichen Aspekt von Entwicklungszusammenarbeit betont.
Nun bereichert er sich an seiner von uns Bürgern finanzierten Erfahrung als Politiker:
Als Lobbyist der RheinmetallAG.
Ebendiese RheinmetallAG hat laut SZ von heute eine komplette Fabrik zum Bau von Panzerfahrzeugen nach Algerien verkauft. Das Geschäft war noch unter der alten schwarz-gelben Regierung genehmigt worden.
In deren Bundessicherheitsrat saß qua Amt - na wer wohl?
Genau! Der damalige Entwicklungsminister Dirk Niebel.
Man weiß nicht wie er abgestimmt hat. Das Gremium tagt geheim.
Solch clevere Mannen muss man mit einem Gedicht ehren:

DIRK NIEBEL, DIRK NIEBEL

es reimt sich viel auf dich.
Wie: eines Hauses Giebel,
oder auch: faule Zwiebel,
doch das beglückt mich nicht.

Du heißt einfach nicht richtig
und Verse sind mir wichtig.
Was sich als Reim mir flicht
reimt sich auf Niebel nicht.

Du solltest heissen: Meise,
dann reimt’ ich, nein ich preise
und überhaupt nicht leise:
Dirk Niebel, du bist……
weise?

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