Vom Schwimmen in Seen und Flüssen

22.05.2014

Liebe Freunde,
"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren" schrieb Bertolt Brecht.
Für mich ist er nach wie vor einer der wortgewaltigsten Lyriker deutscher Sprache und ich konnte so viel von ihm lernen. Das ist eines seiner stilleren und zarten Gedichte, und es bescherte mir auf der "Wut und Zärtlichkeit" -Tournee unvergessliche Momente. Ich kann es heute noch kaum glauben, dass ich damals von den Brecht-Erben die Berechtigung bekommen habe, dieses unglaublich schöne Gedicht des Meisters zu vertonen. Das ist einer dieser Texte, die man schmecken kann und riechen, weil sie mich erst mal nicht über den Verstand, sondern übers Herz erreichen. Wird Zeit, bald wieder in Seen und Flüssen zu schwimmen, um sich immer wieder den eigentlichen und einzig legitimen Grund ins Gedächtnis zu rufen, warum man sich engagieren sollte:
Aus Liebe zum Leben und aus Liebe zu den Menschen. Und aus Mitgefühl mit all jenen, denen eine gnadenlose Politik zu Gunsten der ungeheuren Bereicherung einer sogenannten „Elite“ den Boden unter den Füßen weggezogen hat.
Wer kämpft kann verlieren.
Aber es geht ja auch „ums Tun und nicht ums Siegen“.
Ich würde mich freuen, wenn ihr euch die Zeit nehmt, das Lied in Ruhe anzuhören.
Vielleicht kann es euch ja etwas von der unglaublichen Freude vermitteln die wir beim Spielen hatten - mit den Fantastischen Drei: Jo Barnikel, Jens Fischer und Nils Tuxen.
https://www.youtube.com/watch?v=4aby4zhp-Jg

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