Zeigen Sie dieser Frau die rote Karte!

25.03.2014

Liebe Freunde,
ich erwarte, dass sich alle Politiker, die vorhatten, irgendwann einmal mit der ukrainischen Politikerin Julia Timoschenko politisch an gemeinsamen Strängen zu ziehen, öffentlich von dieser zwielichtigen Polkitikerin zu distanzieren. Es geht um den Mitschnitt eines Telefonats des 18. März. Auch wenn es eventuell zusammengeschnitten wurde - Frau Timoschenko hat sich zu dem Gespräch bekannt. Insofern kann man annehmen, dass es auch so stattgefunden hat.
Wer "dem Drecksack (Putin) in die Stirn schießen will" und "die verdammten Russen abknallen" will, hat in der Politik nichts zu suchen. So jemand gehört in Therapie. Vor allem der folgende Ausschnitt aus dem Gespräch sollte uns zeigen, dass man sich mit Frau Timoschenko nicht gemein machen darf:
Der Mann fragt: "Was machen wir jetzt mit den acht Millionen Russen, die in der Ukraine geblieben sind? Sie sind doch Ausgestoßene." Darauf die weibliche Stimme: "Man sollte sie mit Nuklearwaffen erledigen."
Wo bitte bleibt der entrüstete Aufschrei unserer Politiker, die sich doch so schnell und gerne entrüsten, wenn irgendwer entgleist, der ihnen ideologisch nicht in den Kram passt?
Und ist das nun meine einseitige Wahrnehmung, wenn ich das Gefühl habe, die Meldung über diese Ungeheuerlichkeit war zwar kurz online in allen Medien, ist aber sehr bald darauf auch wieder in den Tiefen des Netzes verschwunden.
Vielleicht täusch ich mich ja und es wird noch so groß aufgemacht, wie es notwendig wäre.
Also meine Damen und Herren Politiker in Berlin. Empören Sie sich gefälligst.
Und zeigen Sie dieser Frau die rote Karte.

zurück