Gegen die Gentechnik-Machenschaften

12.10.2013

Liebe Freunde,

heute, am 12. Oktober versammeln sich Menschen in mehr als 50 Ländern, um gegen die Machenschaften von Gentechnik- und Lebensmittelgiganten wie Monsanto, Nestle & Co. zu protestieren. In München laden die Aktiven zu einem Festival für eine vielfältige und gentechnikfreie Landwirtschaft und Ernährung auf den Karlsplatz/Stachus ein.

Für mich ist Monsanto ein Beispiel dafür, dass Konzerne eine große Gefahr für die Demokratie darstellen. Sie können nicht ethisch und kunden- oder mitarbeiterfreundlich handeln, denn sie sind ausschließlich der Gewinnmaximierung verpflichtet. Ihre Vorstände sind nicht demokratisch gewählt, haben aber gewaltigen Einfluss auf unsere Politiker und verwässern mit ihren Lobbyisten jede verbraucherfreundliche Entscheidung.

Monsanto ist der weltweit größte Agrarkonzern und das führende Unternehmen in der Gentechnikbranche. Dem amerikanischen Giganten gehören weltweit über 90 Prozent der Patente auf gentechnisch verändertes Saatgut. Die daraus entstehenden Pflanzen sind meist auf die Behandlung mit dem ebenfalls von Monsanto hergestellten Herbizid „Roundup“ hin gezüchtet, sodass die Landwirte von den Monsanto-Produkten abhängig werden. Und weil die meisten Sorten des Konzerns sterile Pflanzen hervorbringen, müssen die Bauern für jede Aussaat auch noch neues Saatgut bei dem Gentechnikriesen kaufen. Der Agrarkonzern bestimmt so den gesamten Produktionszyklus.
Wer sich versuchte gegen Monsanto zu wehren, wurde meistens mit einem Heer von Anwälten mundtot gemacht.

Es wird ein buntes Kulturfest mit spannenden Redebeiträgen. Lest euch doch mal den Aufruf durch und wenn ihr aus München seid und ihr euch damit identifizieren könnt, dann macht doch mit.

Ich persönlich kenne die Veranstalter nicht und wurde gebeten auf die Demo hinzuweisen.

Das ganze scheint mir sehr vernünftig zu sein.

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