Hinter den Dschungelcamp-Schlagzeilen

27.01.2013

Liebe Freunde,

vielen Dank erstmal für eure lieben Glückwünsche bei facebook zum Ehrenpreis des Bayerischen Kabarettpreises. Ich hab mich über euren Zuspruch sehr gefreut.

Als ich vor ein paar Tagen von Journalisten nach meiner Meinung zur Demütigungsshow "Dschungelcamp" gefragt wurde, antwortete ich kurz und bündig:"Von mir aus könnte man alle privaten kommerziellen Sender in einen großen Müllsack stecken und im All entsorgen."

Den folgenden, äusserst interessanten Beitrag von Thomasz Konisz zu diesem Thema habe ich in meinem Webmagazin "Hinter den Schlagzeilen" verlinkt.

Er beleuchtet dieses RTL Machwerk von einer Seite, die in den üblichen - ob positiven oder negativen - Medienberichten einfach ausgeklammert wird, vermutlich weil zu politisch, und schlägt einen Bogen zu den Tanzmarathons der Weimarer Republik.

"...Da dem autoritären Charakter ein Aufbegehren gegen die Verhältnisse, die ihn in den Irrsinn treiben, unmöglich scheint, bricht sich die so angestaute Wut gegen Schwächere Bahn. Menschen, die von der kriselnden Kapitalverwertung zu Objekten gemacht und ausgepresst werden, ergötzen sich daran, andere zu Objekten degradiert zu sehen. Der angestaute Druck muss weitergeleitet werden, weswegen das Publikum es liebe, "arme Hunde so zu hetzen, wie es die Reichen mit einem selber tun" (Bloch)."

Dabei möchte ich euch allen nochmal mein Webmagazin "Hinter den Schlagzeilen" ans Herz legen, das seit fast 10 Jahren ohne Werbung und Profit im Sinne von "Medien von unten" auskommt.

hinter-den-schlagzeilen.de

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