Ein Grund zum Schmunzeln

22.08.2012

Liebe Freunde,

es gibt doch immer wieder Grund zum Schmunzeln, wenn man auch kleinere Meldungen hinter den Schlagzeilen liest. So vermeldet heute die SZ, dass die drohende Reichensteuer französische Bänker aus Frankreich vertreibt.

"Nicht nur die Angst vor neuen Lasten lässt die Pariser Finanzprofis sehnsüchtig nach London blicken, sie fühlen sich in ihrer Heimat einfach nicht mehr gemocht."

Und um noch eins draufzusetzen jammert einer dieser Profis, es irritiere ihn schon sehr, dass in Frankreich der Sinn für gute Arbeit und Erfolg komplett verloren gegangen sei.

Aber könnte es nicht sein, dass sich die Franzosen gerade jetzt auf dem Weg befinden, endlich wieder gute Arbeit zu schätzen?

Philosophieren statt spekulieren zum Beispiel?

Es ist ja auch gemein: erst wird man reich und erfolgreich, zum Beispiel durch Nahrungsmittelspekulationen und dann wird man nicht mehr gemocht. Nur weil irgendwo ein paar Millionen Menschen mehr verhungern.

Nur so am Rande: Die bösen Sozialisten in Frankreich lösen ihr Wahlkampfversprechen ein und kürzen die Bezüge der Kabinettsmitglieder um rund 30 Prozent. Auch Präsident Francois Hollande erhält künftig weniger Gehalt.

Und bei uns kassiert ab nächsten Jahr der Bundespräsident nebst seinen Vorgängern um die 9 Prozent mehr.

P.S:
Ich kann mich nicht mehr erinnern - aber gab es nicht mal eine deutsche sozialdemokratische Partei?

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