Krude antidemokratische Thesen

03.09.2012

Liebe Freunde,

schon seit längerer Zeit habe ich das dumpfe und ungute Gefühl, dass in diversen Veröffentlichungen der Gedanke Fuß fassen soll, die Demokratie sei nicht das einzig vernünftige Gesellschaftsmodell, das es zu bewahren, zu verteidigen und immer wieder zu verbessern gilt, sondern eher eine Art Auslaufmodell, das dem totalitären Neoliberalismus und der Ökonomisierung der Menschheit im Weg steht und zu Gunsten einer Oligarchie einer mächtigen Geldelite abgeschafft werden müsse.

Unter diesem Aspekt wird für mich verständlich, dass der Kampf gegen den Rechtsradikalismus zwar lautstark, aber eben doch so wenig effektiv geführt wird.

Auch wenn sich die Ökonomen des neuen Konservativismus verständlicherweise ungern in die Nazischmuddelecke stellen lassen, hab ich den Verdacht, dass sie den Rassisten gedanklich näher stehen, als aufrechten Demokraten und Antifaschisten.

Nun bietet das Münchner Nachrichtenmagazin "Focus" (Fakten, Fakten Fakten...) dem Ökonomen Hans Hermann Hoppe, für den "die Monarchie das geringere Übel als die Demokratie ist", sicher nicht rein zufällig die Möglichkeit, seine kruden antidemokratischen Thesen zu verbreiten.

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