Jeder Augenblick ist ewig (Update 12.4. incl. Audio)

09.04.2010

Liebe Freunde!

Genau jetzt, wenn hier in Ambra der Frühling überschäumend ausbricht, alles vom Blühen träumt, und die Augen sich nicht satt sehen können an diesen unzähligen verschiedenen Grüntönen, genau jetzt in etwa zwei Stunden werde ich zurück fliegen ins hoffentlich genauso blühende München.

Ich hab noch ein paar Drehtage mit meinem geschätzten Filmteam und werde mich wieder in einen bayrischen Dorfpolizisten verwandeln. Lange hab ich nicht mehr gedreht - aber ich muss sagen: es macht mir wieder richtig Spaß. Das ist bei diesem Team auch nicht schwer. Ich habe selten so viel gut gelaunte und herzliche Menschen erlebt, die einem die Arbeit leicht machen. Also ist der Abschied von der Toscana nicht ganz so hart.

Und dann gehts auch schon wieder mit den Konzerten los und ich darf in Viersen und Linz meine geliebten Hardrocker des Spring String Quartetts in die Arme schließen und meinen Seelenbruder Jo Barnikel.

Am 11. Mai wird zu meiner großen Freude im Vorprogramm der Carmina Burana meine Carmina Bavariae im Prinzregententheater in München aufgeführt. Was für eine Ehre! Franz Kanefzky hat auf Anregung des Dirigenten und Orff-Schülers Mark Mast einige meiner Lieder für Chor, Orchester und Solisten neu orchestriert und ich konnte auch noch Andreas Giebel dazu gewinnen, die Rolle des Haberers aus dem Haberfeldtreiben zu übernehmen!
www.muenchenticket.de

Hier in Ambra, nach einigen Weinchen, hab ich ihn überreden können, da wir in München nie Zeit hatten uns zu treffen.

Da ich mich jetzt so lange nicht mehr gemeldet habe, sozusagen als Entschädigung, ein neues - auch in der Toscana entstandenes - Gedicht:

Audiofassung, aufgenommen zu Hause am 12.4.2010:
Jeder Augenblick ist ewig als MP3

Jeder Augenblick ist ewig
wenn du ihn zu nehmen weißt.
Ist ein Vers der unaufhörlich
Leben, Welt und Dasein preist.

Alles wendet sich und endet
und verliert sich in der Zeit.
Nur der Augenblick ist immer.
Gib dich hin und sei bereit!

Wenn du stirbst, stirbt nur dein Werden.
Gönn ihm keinen Blick zurück.
In der Zeit muss alles sterben
aber nichts im Augenblick.

Euer Konstantin

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