Sonntag, den 17. März 2002

17.03.2002

Liebe Freunde,

gerade in der Toscana angekommen lese ich eure liebevollen Gästebucheintragungen.
Es bedeutet mir viel, von Eurer Freude an meinen Liedern zu erfahren und zu wissen, dass ich Euch Anstoß sein konnte, den eigenen Weg zu gehen.
"Die Weltgeschichte zehrt von einigen wenigen Selbstbegegnungen", schreibt Gottfried Benn.
Und genau da, wo sich der Dichter im Gedicht selbst begegnet, initiiert er dies bei seinem Publikum.
Lieder sollten sich keine Gefolgsleute schaffen, sondern Menschen bei der Entdeckung ihrer Seele begleiten.
Und manchmal sollten sie ganz einfach Mut machen.
Es ist wunderbar in herzlosen Zeiten so viel Herzlichkeit zu spüren.

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